Umfangsreduzierung, Tempotraining, Kraft
20. Juni 2010
5000 m Dinkelsbühl
24. Juni 2010
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  • hapa-Lauf Regelsbach
  • 20.06.2010
  • 10 km + Kinder-, Schüler- & Hobbylauf
  • Straße/Flurbereinigungswege
  • leicht welliger Rundkurs (2 Runden)

Zum ersten Mal nahm ich beim HAPA-Lauf in Regelsbach teil, der in diesem Jahr schon das zehnte Mal ausgetragen wurde. Die Entscheidung bei diesem Lauf teilzunehmen fiel extrem kurzfristig. Wegen der Streckenlänge (auch wenn es nicht meine bevorzugte ist) und den traditionell starken Teilnehmern entschied ich mich zu meiner eigenen „Standortbestimmung“ für Regelsbach und gegen Obertrubach mit seinem Frankenweglauf.

Um mein Fazit schon vorweg zu nehmen, dies war die richtige Entscheidung, denn der Lauf ist von Felix Fröhlich und seinem Team vom TC Regelsbach top organisiert und so war es sicher nicht das letzte Mal, dass ich hier teilnahm.

Die Ergebnisse vom letzten Jahr waren der springende Punkt mich in Regelsbach nachzumelden. Die 32:36 min, die Sebastian Reinwand 2009 lief, ließen mich vermuten hier eine schnelle Strecke vorzufinden. Doch diese Hoffnung musste ich bereits beim Warmlaufen begraben. Es waren zwar keine steilen Berge, aber dennoch ein recht welliges Profil und zudem auf einer langen Geraden erheblicher Gegenwind. Doch aufgrund des starken Teilnehmerfeldes warf ich bezüglich einer guten Endzeit die Flinte noch nicht ins Korn und hoffte auf eine schnelle Gruppe hinter den bereits am Start schon auf Platz eins und zwei gesetzten Triathleten Dorian Wagner und Sebastian Reinwand.

Vom Start weg waren es dann auch die bereits erwähnten Ausnahmeathleten, die das Tempo bestimmten. Neben mir gesellten sich aber noch mindestens fünf weitere Läufer dazu. Nach einem Kilometer forcierten die Führenden, nachdem sie bis hierher miteinander plauschten, ihr Tempo und ich war der einzige der folgte. Wohlwissend, dass ich dies nicht lange halte und Dorian und Sebastian nach Belieben mit mir spielen können, blieb ich zunächst dran, musste aber ausgerechnet auf der langen Gegenwindgerade eine viel zu große Lücke zulassen. Hier bewegten sich die Beiden wie ein belgischer Kreisel und bauten ihren Vorsprung schon auf sichere 50 Meter aus. Nach Vollendung der ersten kleinen Runde ging es in Leitelshof auf eine Wendestrecke. In Leitelshof übrigens, versammelten sich einige Einwohner zu einer kleinen „Fanmeile“ die wir insgesamt dreimal passierten. Hier wurde ordentlich in die Vuvuzela geblasen und bis zum letzten Teilnehmer ein Jeder toll angefeuert. Leider half mir das nicht den Rückstand zu verkleinern und auf den nächsten einsamen Kilometern durch ein kleines Waldstück bis zur Wendemarke, ca. bei km 6,5, hatte ich ordentlich zu kämpfen. Durch die vielen Kurven waren Sebastian und Dorian nicht mehr in meinem Blickfeld und somit war ich allein auf weiter Flur. Nach der Wendemarke stellte ich fest, dass mein Vorsprung auf die nach mir folgende 3er-Gruppe noch viel größer war als mein Rückstand auf die Führenden. Diese Erkenntnis legte dann einen Schalter in meinem Kopf um und ich konnte die verbleibenden drei Kilometer nicht mehr in dem Tempo laufen wie die letzten sieben. Bis hierher lief ich jeden Kilometer unter 3:30.

Auch der neunte Kilometer auf dem ich das letzte Mal die „Fanmeile“ durchquerte setzte keinen neuen Trend und nach dessen Vollendung war mir bewusst, dass eine sub 35 nicht mehr möglich ist, nachdem noch ein Anstieg vor mir lag. Immerhin konnte ich wieder Dorian und Sebastian sehen, doch das war alles andere als aufmunternd auf einer so langen Geraden mit Gegenwind und Steigung…

Nach 35:11 min überquerte ich die Ziellinie 1:07 min nach den gemeinsam Erstplazierten Triathlon-Assen. Immerhin gelang es mir, wie Sebastian mir im Ziel berichtete, dass ich sie am Anfang „schon etwas nervös“ gemacht habe. Doch das war ja nur von kurzer Dauer 😉 Wie er im letzten Jahr zu dieser Fabelzeit kommen konnte, war ihm nach dem heutigen Rennen völlig unklar. Allerdings sagte er, sei er vor einem Jahr die 5000 auch in 14:30 min gelaufen. Na dann….

Die Siegerehrung, bei der jeder Teilnehmer bedacht wurde und die anschließende Tombola mit vielen tollen Preisen fand sehr zügig nach dem Lauf statt und wurde von Felix Fröhlich sehr kurzweilig gestaltet!

Traditionell, wie der Veranstalter betonte, wurde am Ende der Siegerehrung der Vorletztplazierte noch mit einem Ring Stadtwurst geehrt. 😉

Alles in allem eine echt super Veranstaltung – was meine Leistung angeht, so wird sich sicher noch in den nächsten Wochen feststellen lassen, wie viel diese Zeit Wert ist.

Zum Veranstalter TC Regelsbach hier…


Carsten Stegner
Carsten Stegner
Als passionierter Läufer berichte ich in diesem Blog von meinem Training, meinen Wettkämpfen und gebe meine Erfahrungen bezüglich dem von mir genutztem Equipment weiter. Mehr zu meiner Person und zum Thema Laufen gibt´s auf www.pure-run.de

1 Comment

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