Umfangsreduzierung, Tempotraining, Kraft

Halbmarathon Katzwang
19. Juni 2010
10 km Regelsbach
20. Juni 2010
Show all
  • Kalenderwoche 24/2010
  • 14. – 20.06.2010
  • Trainingsdauer: 6,5 Std
  • Laufen: 65 km
  • + Athletiktraining

Weitere drastische Reduzierung des Umfangs, dafür mehr Kraft- und Tempotraining

Am Montag verzichtete ich auf die eigentlich geplante regenerative Einheit nach dem Halbmarathon. Nicht weil ich mich langsam an den „blauen Montag“ gewöhnt habe, sondern weil ich immernoch leichte Bauchschmerzen hatte. Am Tag zuvor bekam ich in der Endphase des Wettkampfes üble Bauchkrämpfe…

Ich blieb an diesem Tag jedoch nicht faul, denn ich absolvierte immerhin ein einstündiges MaxxF-Training.

Am Dienstag begab ich mich auf eine 20-km-Runde, die mir ungewöhnlich schwer fiel. Eher im unteren Pulsbereich aber mit schweren Beinen lief ich einen 4:30er Schnitt.

Eine, wie Peter Greif es nennt, Charaktereinheit, folgte am Mittwoch. 17 x 400 m / 16 x 200 m Tempowechsellauf standen auf dem Plan. Die 400-m-Vorgabe lag bei 1:20 min. Die 200 m sind so schnell zu laufen, dass am Ende eine ordentliche 10.000 m Zeit heraus kommt. Beim ersten 400er habe ich gleich mal einige Körner liegen lassen, nachdem ich ihn in 1:12 angegangen bin. Bis zum fünften Turn, konnte ich die Vorgaben noch gut einahlten, dann wurden die Platzrunden allerdings langsamer und ich pendelte mich bei 1:21 – 1:22 ein. Die 200er lief ich immer zw. 48 und 52 sec. Richtig Zeit liegen ließ ich dann nochmal bei Turn 14 und 15, die ich nur in 1:25 laufen konnte, doch immerhin gingen die letzten beiden nochmal in 1:20. Am Ende hatte ich eine 10k-Zeit von 36:35 min.

Am Donnerstag blieben die Laufschuhe wieder im Regal und ich trainierte zum zweiten Mal in der Woche nach MaxxF. Dies, habe ich gemerkt, ist enorm wichtig, denn als ich in den letzten Wochen in dieser Beziehung etwas geschlumpert habe, kam wieder das ein oder andere Zwicken in meiner Leiste…

Bei meinem Freitagtraining musste ich unfreiwillig auf 10 km verzichten und brach nach 15 km wegen unerträglichem Dauerregen ab.

Für Sonntag entschied ich mich kurzfristig in Regelsbach zu laufen, statt beim Frankenweglauf von Pottenstein nach Obertrubach mitzumachen. Zwar waren in Regelsbach die Siegchanchen deutlich geringer um nicht zu sagen aussichtslos aber mit der 10-km-Strecke und ordentlicher Konkurrenz sollte einigermaßen eine Standortbestimmung möglich sein. Da die Strecke aber leider viel schwieriger war als ich gedacht habe und ich bei km 2 zu den Toptriathleten Dorian Wagner und Sebastian Reinwald abreisen lassen musste, lief ich auch in dieser Woche wieder ein einsames Rennen. Mit dem dritten Gesamtrang war ich jedenfalls zufrieden und die gelaufenen 35:11 min sind auf dieser Strecke auch nicht soooo schlecht… Aber ob das eine Standortbestimmung war, da bin ich mir nicht so sicher…

Carsten Stegner
Carsten Stegner
Als passionierter Läufer berichte ich in diesem Blog von meinem Training, meinen Wettkämpfen und gebe meine Erfahrungen bezüglich dem von mir genutztem Equipment weiter. Mehr zu meiner Person und zum Thema Laufen gibt´s auf www.pure-run.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.