ChiRunning – Die sanfte Revolution des Laufens
15. August 2010
2. Woche Gardasee – Crosstraining
22. August 2010
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  • Kalenderwoche 32/2010
  • 09. – 15.08.2010
  • Trainingsdauer: 6:15 Std
  • Laufen: 63 km

Tolle Trainingseinheiten am Gardasee – leider viel zu wenig

Mit bereits zwei Einheiten am Lago di Garda in den Beinen, startete ich die neue Woche, um ordentlich Kilometer zu sammeln. Dennoch bestand der Montag nur aus einem kurzem regenerativen Training, da der Sonntags-Longrun einige Körner gekostet hat. Der geplante extensive Lauf am Dienstag ging zwar grundsätzlich nach meinen Vorstellungen vonstatten, aber aus nicht erklärlichen Umständen fühlte ich mich den ganzen Tag über nicht besonders gut. Da ich mich am Mittwoch noch unwohler fühlte, entschied ich mich dazu, lieber eine Pause einzulegen.

Die Pause schien mir ganz gut getan zu haben, denn am Donnerstag hatte ich genügend Kraft, um die knapp 1700 Höhenmeter zum Tratto Spino im Monte Baldo Massiv in Angriff zu nehmen. Die kleine Schwächeperiode, an den Tagen zuvor, schob ich mal auf das extrem schwüle Wetter. Ein ordentlicher Regenschauer reinigte die Luft und so machte ich mich bei optimalem Laufwetter auf dem Weg zum Gipfel. Die 10 km Anstieg sind teilweise so steil, dass ich sie gerade noch so im Laufschritt bewältigen konnte. Dies setzte ich mir schließlich auch als Ziel:  ohne auch nur eine Gehpause, den Gipfel erreichen! Ein weiteres Ziel war, nach 2:15 Std. wieder zurück im Tal zu sein. Meinen ersten Erfolg hatte ich nach 1:25 Std. als ich nach absolut gleichmäßigem Tempo am Tratto Spino ankam. Ein kühler Wind und die Zeit hielt mich jedoch davon ab, den herrlichen Ausblick in die Alpen und bis weit über das südliche Ende das Gardasees zu genießen. 50 Minuten blieben mir den teils schwer zu laufenden Downhill zu bewältigen. Für 10 km sollte die mehr als genug Zeit sein. Allerdings benötigte ich für manchen Kilometer im Abstieg genau so lange wie für den Aufstieg. Nach nicht mal der Hälfte brannten meine Oberschenkel wie Feuer und ich wusste, dass mir ein Andenken in Form eines heftigen Muskelkaters nicht erspart bleiben würde. Nach 47 Minuten hatte ich meinen Ausgangspunkt endlich erreicht, doch für den Rest des Tages sollte ich laufen wie auf rohen Eiern…

Der Muskelkater stellte sich tatsächlich ein, allerdings in einer Form, die ich nicht für Möglich gehalten hätte. Zwar konnte ich am Freitag ein schmerzvolles Regenerationtraining betreiben, aber am Samstag musste ich eine weitere unfreiwillige Trainingspause einlegen. Den für Sonntag geplanten Longrun musste ich nach 10 km abbrechen. Zwar fühlte ich mich richtig fit und das Bergauflaufen war absolut problemlos, das Laufen in der Ebene bereitete aber meinen Oberschenkeln Schmerzen und ans Bergablaufen war gar nicht zu denken. So lief ich diese Passagen teilweise rückwärts und war froh, nach einer Abkürzung wieder in der Unterkunft angekommen zu sein.

Für die kommende Woche plane ich dann erstmal die ein oder andere Radeinheit und hoffe auf eine Genesung meiner lädierten Oberschenkel…

Carsten Stegner
Carsten Stegner
Als passionierter Läufer berichte ich in diesem Blog von meinem Training, meinen Wettkämpfen und gebe meine Erfahrungen bezüglich dem von mir genutztem Equipment weiter. Mehr zu meiner Person und zum Thema Laufen gibt´s auf www.pure-run.de

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