Starke Trainingswoche mit Wettkampfabschluss

Halbmarathon Schwabach
10. Oktober 2010
Finaler Longrun mit 15 km Endbeschleuningung 15 Tage vor dem Showdown
17. Oktober 2010
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  • Kalenderwoche 40/2010
  • 04. – 10.10.2010
  • Trainingsdauer: 16 Std
  • Laufen: 150 km
  • + Lauf-ABC, Athletiktraining, Stretching

Mit Beginn der Woche starteten auch die letzten drei harten Trainingswochen der Marathonvorbereitung.

Von Montag bis Donnerstag legte ich ein kurzes aber intensives Trainingslager in Airnring im Berchtesgadener Land ein. Grundsätzlich blieb ich bei meinem Greif-Trainingsplan, erweiterte diesen aber in Absprache um täglich eine regenerative 10-km-Einheit und zusätzlich täglich einen „Morgentaulauf“ mit Lauf-ABC, sowie am Mittag bzw. abends mit Athletik- und Stretchingübungen.

Am Montag startete ich gegen Mittag nach einer absolvierten Nachtschicht und anschließendem kurzem Schlaf in Richtung Süden. Hier erwartete mich bestes, allerdings für mein Empfinden, etwas zu warmes Wetter (inklusive Fön). Dennoch versuchte ich noch am Nachmittag die Trainingsvorgabe, einen 10.000 Meter Lauf in möglichst 3:29 min/km, zu erfüllen. Die ersten 5 km blieb ich mit 3:25 / 3:26 min/km auch gut darunter, merkte aber schon, dass ich es nicht lange halten kann. Der sechste Kilometer genau im Tempo und ab dem 7 km teils deutlich langsamer. Immerhin war der letzte Kilometer nochmal schneller als mein geplantes Marathontempo von 3:37 min/km. Nach den 25 Stadionrunden zeigte meine Uhr schließlich 35:30 min…

Neben den oben erwähnten Einheiten, war am Dienstag lediglich ein 27-km-Lauf im Regen am Högl und durchs Ainringer Moor erwähnenswert. Trotz der widrigen Wetterverhältnisse ließ es sich sehr schön laufen und mit über 600 Höhenmeter im angenehmen 4:40er Schnitt. Mit gesamt 40 km war dies mein umfangreichster Tag.

Wegen eines fehlenden Partners lief ich am Mittwoch statt der eigens geplanten 15 x 1000 m die „lange Treppe runter“ wie im Plan vorgesehen. 5000, 4000 und 3000 Meter im Schnitt von 3:33 min/km. Diese Zeit wollte ich unbedingt unterbieten, was mir mit 3:26 min/km auf den 5000, 3:28 min/km auf den 4000 und 3:27 auf den 3000 Metern auch deutlich gelang.

Für Donnerstag, sonst mein Regenerationstag, fragte ich den Gripmaster, ob er Zeit für einen gemütlichen Trail hätte. Hiefür nimmt er sich selbstverständlich Zeit – sofern er im Lande ist – und so ging es  für 2 Stunden vom Thumsee durch die Weißbachschlucht, hoch zur Höllenbachalm und über eine schönen Singletrail wieder hinunter zum Thumsee und „drum herum“.

Den geplanten extensiven Lauf am Freitag musste ich nach 6 km abbrechen, da ich mich alles andere als gut fühlte. Puls extrem niedrig, Schwindel und allgemeines Unwohlsein ließen mich am Ziel Halbmarathon am Sonntag zweifeln.

Nach einem Ruhetag am Samstag lief dieser jedoch viel besser als gedacht. Auf der schweren Strecke in und um Schwabach lief ich trotz 16 km Alleingang und teils gegen den Wind mit einer 1:13:47 Std. auf den zweiten Gesamtrang.

Carsten Stegner
Carsten Stegner
Als passionierter Läufer berichte ich in diesem Blog von meinem Training, meinen Wettkämpfen und gebe meine Erfahrungen bezüglich dem von mir genutztem Equipment weiter. Mehr zu meiner Person und zum Thema Laufen gibt´s auf www.pure-run.de

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