Viel Abwechslung in meiner ersten richtigen Trainingswoche

Tübinger Stadtlauf
18. September 2011
Tour de Tirol
9. Oktober 2011
Show all
  • Kalenderwoche 39/2011
  • 19.09. – 02.10.2011
  • Trainingsdauer: 11:30 Std
  • Laufen: 131 km

So langsam kann ich wieder von einem kontinuierlichem Training sprechen. Nach vielen Wochen kompletter Ruhe, über „Jogging“, dann das Abenteuer Transalpine-Run, einem ersten Tempoversuch beim Tübinger Stadtlauf und anschließender „Erkältungspause“ bin ich endlich wieder bereit, mich systematisch der Steigerung meiner Leistungsfähigkeit zu widmen. 😉

Da ich sämtliche wichtige Wettkämpfe in diesem Jahr abgesagt habe, ich aber große Lust verspüre, mich dem Vergleich unter Gleichgesinnten zu stellen, werde ich in diesem Jahr immer wieder einmal bei dem ein oder anderen Wettkampf „reinschnuppern“. So habe ich mich dafür entschieden, bei der Tour de Tirol an den Start zu gehen. In Bezug auf meinen eklatanten Trainingsrückstand kann ich dieses Event eigentlich ganz locker angehen, denn zu verlieren habe ich nichts. Dennoch habe ich mein Training in den wenigen Tagen die mir bis zum Start am 7. Oktober bleiben, einigermaßen darauf ausgerichtet. Auch wenn ich beim Transalpine-Run im September schon 15.000 Höhenmeter verbuchen konnte, so wollte ich unbedingt noch ein weiteres Bergtraining absolvieren. Dies tat ich am Mittwoch gemeinsam mit Michael Schramm; als Team synergy-sports.de werden wir am Freitag gemeinsam in Söll am Start stehen.

Nach dem Tübinger Stadtlauf startete ich mit einem mittleren Dauerlauf über 16 km und etwas schweren Beinen in die Woche. Es folgte am Dienstag ein weiterer Lauf, in welchem ich aufgrund der fehlenden Berge in und um Nürnberg, einige Treppenläufe an der Zirndorfer Veste einlegte. Zehn Mal bewältigte ich die 169 Stufen – mal knapp über, mal knapp unter 60 Sekunden.

Der Mittwoch galt, wie schon erwähnt, dem Trailrunning. Nach einer gemütlichen „Einrollrunde“ um den Spitzingsee, ging es nach 3 km schon steil und vor allem sehr rutschig unterhalb der Taubensteinbahn 250 vertikale Meter nach oben. Auf dem Abstieg zum Spitzingsattel konnten Michael und ich uns wegen einiger technischer Schwierigkeiten kaum erholen. Auf dem anschließenden Steig in Richtung Jägerkamp galt es einge Baumstämme zu überwinden, so dass dieser Abschnitt eher einer Vorbereitung à la Strongman ähnelte. Nach knapp 7 km erreichten wir dann einen mehr oder weniger gut laufbaren Weg, der uns 600 Höhenmeter auf den Gipfel des Jägerkamp bringen sollte. Einige schöne Trails und einen kurzen knackigen Anstieg später, erreichten wir den zweiten Gipfel, den Rauhkopf. Nach einem endlosen (und „verlaufenem“ Downhill) machten wir uns an den längsten Anstieg, zur Rotwand. Mit Ausnahme eines kleinen Downhillabschnitts waren nun 900 Höhenmeter zu bewältigen. Auf den letzten Metern zwischen Rotwandhaus und Gipfel gaben wir nochmal alles, denn die unbeschreiblich tolle Aussicht muss man sich schließlich verdienen! Es folgte ein langer Downhill und gut 30 km mit jeweils 2000 HM im Auf- und Abstieg waren bewältigt. Ein tolles Training an einem phantastischen Spätsommertag!

Da es bei der Tour de Tirol auch keine Zeit zum Verschnaufen geben wird, machte ich mich tags darauf auf eine lockere 17 km Runde, in die ich den ein oder anderen kurzen Sprint einlegte.

Weitere Tempoakzente setzte ich am Freitag. Nach 6 km ruhigem Dauerlauf, beschleunigte ich für 5 km auf einen 3:35er Schnitt. Nach zwei Kilometer Trabpause folgten wieder 5 km in Crecendo von 3:45 bis 3:30 min/km. Die sechs Kilometer Auslaufen waren danach nicht mehr so locker wie die des Einlaufens… 🙂 Das zeigt mir, dass ich doch weit entfernt von meiner eigentlichen Form bin.

Den Ruhetag am Samstag habe ich mir verdient und am Sonntag gab es 20 profilierte Kilometer im Fürther Stadtwald.

Carsten Stegner
Carsten Stegner
Als passionierter Läufer berichte ich in diesem Blog von meinem Training, meinen Wettkämpfen und gebe meine Erfahrungen bezüglich dem von mir genutztem Equipment weiter. Mehr zu meiner Person und zum Thema Laufen gibt´s auf www.pure-run.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.