Nach dem Marathon ist vor dem Ultra
18. März 2012
ASICS GEL-HYPERSPEED
25. März 2012
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  • Kalenderwoche 12/2012
  • 19. – 25.03.2012
  • Trainingsstunden: ca. 12 Std.
  • Laufen: ca. 150 km

Wie in der Vorwoche schon angekündigt, sollte mir diese Woche zeigen, ob mir ein Spagat zwischen Tempoarbeit und Ultramarathonvorbereitung gelingen sollte. Zum Wochenanfang sah es jedoch nicht so aus.

Nicht wie vorgesehen mit einem 18 km Tempodauerlauf, sondern mit einem regenerativen 10 km Lauf startete ich in die Woche. Auch das tolle Wetter konnte mich nicht zu mehr motivieren, einmal mehr lies ich mein Gefühl entscheiden – und das ist auch gut so. Genau dieses sagte mir am Dienstag, dass ich den Dauerlauf durchaus im teilweise mittelintensiven Tempo laufen könne – gut 1:35 Stunden benötigte ich für die 23 km durch den Lorenzer Reichswald.

Am Mittwoch half aber keine Ausrede mehr, jetzt musste endlich wieder Tempoarbeit geleistet werden. Für das Bahntraining wählte ich meine neuen ASICS HyperSpeed, mein leichtester Schuh, der an diesem Tag Premiere feierte und hielt was er verspricht. 7000, 5000, 3000 und 2000 Meter sollten im 3:29er Schnitt bewältigt werden. Ich war mir nicht ganz sicher, ob mir dies gelingen sollte, doch mit 3:24 – 3:26 – 3:26 – 3:25 konnte ich dies sogar unterbieten. War Antalya für mich etwa einen Monat zu früh? Vermutlich schon…

Am Donnerstag legte ich meine nächste regenerative Einheit ein, denn schließlich standen am Freitag und Samstag gleich zwei Longruns, zur Vorbereitung auf den Supermarathon am Rennsteig, an. Die 38 km am Freitag lief ich relativ locker mit einer Pace von 4:20 min/km, die letzten Kilometer wurden etwas zäh, da ich trotz Sonne und Temperaturen von knapp 20°C auf eine Flüssigkeitsaufnahme verzichtete. Das ist nicht wirklich schlau… Am Samstag verlangte ich von meinem „Langschläferkörper“, bereits um 4:40 Uhr die 12 Kilometer zum Dienst in Angriff zu nehmen. Spaß ist etwas anderes, aber wenn man mal läuft, dann läuft man – es sind ja nur 12 km… Mittags ging es schließlich auf die nächste lange Runde. Auf 35 Kilometer ging es im großen Bogen von Nord nach Süd um Nürnberg, trotz einer gemütlichen Pace um 4:40 min/km, wurden die Beine am Ende ziemlich schwer. Am Sonntag durften sie dafür ruhen.

Carsten Stegner
Carsten Stegner
Als passionierter Läufer berichte ich in diesem Blog von meinem Training, meinen Wettkämpfen und gebe meine Erfahrungen bezüglich dem von mir genutztem Equipment weiter. Mehr zu meiner Person und zum Thema Laufen gibt´s auf www.pure-run.de

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