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der ASICS GEL-FujiRacer3 im Einsatz

Bereits der ASICS GEL-FujiRacer2 hat mich im Wettkampf auf den unterschiedlichsten Längen, bis hin zum Ultra überzeugt. Gut, über den Sinn der Löcher in der Sohle, ließ sich streiten. Mit der Weiterentwicklung zum ASICS GEL-FujiRacer3 gehören eben genau diese Löcher der Vergangenheit an. Somit muss er doch der perfekte Trailschuh sein…? Mein erster Eindruck, als ich in den Schuh stieg war: „Ja, das ist er!“

Doch dies ist natürlich hochgradig subjektiv und somit ließ ich mir einige Wochen und somit über 100 Wettkampfkilometer sowie die gleiche Anzahl an Trainingskilometern Zeit, den Fuji Racer3 genau unter die Lupe zu nehmen um ein möglichst objektives Urteil abgeben zu können.

Die Fakten und Produkthighlights:

Sprengung:        7 mm
Gewicht:             268 g bei Schuhgröße 10,5 (44,5)

  • Water-Release-System für effektive Feuchtigkeitsableitung
  • Komfortable und flexible SOLYTE®-Zwischensohle
  • Abriebfeste AHAR+ Außensohle mit Flex-Kerben
  • Schnürsenkeltasche

Meine Erfahrungen:

Der Sohlenaufbau ist eine Innovation! Hier wurde ein Drainagesystem eingebaut, durch welches Wasser nach außen geleitet wird. Beim Trailrun bleiben die Füße selten trocken, hier hat es ASICS geschafft, dass sie zumindest nicht im Schuh schwimmen. Zudem sind die Drainagekanäle so gestaltet, dass sie die Flexibilität im Vorfuß verbessern. Das leichte und luftdurchlässige aber robuste Obermaterial sorgt ebenfalls für gute Durchlüftung.

Die Sprengung von 7 mm kommt mir geringer vor und macht den FujiRacer3 zum astreinen Wettkampfschuh! Ich liebe den direkten Bodenkontakt, ohne dass Steine zu sehr durch die Sohle drücken. So fühle ich mich auch auf technisch anspruchsvollen Trails absolut sicher.

Perfekter Grip durch die AHAR+ Außensohle

Apropos sicher: Beim Grip hat ASICS seine Hausaufgaben gemacht. Auf feuchtem Untergrund, insbesondere auf Gras aber auch auf Asphalt hält die dritte Auflage deutlich besser als sein Vorgänger. Lediglich auch feuchten Steinen ist Vorsicht geboten – doch auf diesem Untergrund habe ich noch keinen Schuh erlebt, der wirklich hält.

Die Passform ist optimal – vor allem für schmale Füße. Mit der Schnürung lässt sich der FujiRacer3 schließlich noch perfekt anpassen. Die Schleife steckt man anschließend in die praktische Schnürsenkeltasche.

der ASICS GEL-FujiRacer3 im Einsatz

Die Dämpfung wird durch das bewährte ASICS GEL übernommen und ist absolut ausreichend. Der Wettkampfschuh spricht ohnehin nicht die schwersten Läufer an.

Einsatzgebiet:

Der ASICS FujiRacer3 findet bei mir seinen Einsatz auf allen Wettkampfstrecken bis zum Ultramarathon (75 km), sobald der Untergrund mindestens aus Forststraßen bis hin zu anspruchsvollen Trails besteht. Beim Training verwende ich ihn nur gelegentlich.

Fazit:

 

Der ASICS GEL-FujiRacer3 ist der perfekte Wettkampfschuh abseits der Straßen. Ob gewöhnlicher „Waldlauf“ oder anspruchsvoller Trail, ob Mittelstrecke oder Ultramarathon, hier fühle ich mich sehr gut aufgehoben.

Carsten Stegner
Carsten Stegner
Als passionierter Läufer berichte ich in diesem Blog von meinem Training, meinen Wettkämpfen und gebe meine Erfahrungen bezüglich dem von mir genutztem Equipment weiter. Mehr zu meiner Person und zum Thema Laufen gibt´s auf www.pure-run.de

3 Comments

  1. Steven sagt:

    Hallo Carsten,

    meinst Du, ob der Schuh auch für leichte Überpronierer gut geeignet ist?? Viele Grüße

    Steven

  2. Carsten sagt:

    Hi Steven,
    ich bin deutlicher Überpronierer und komme selbst auf Ultramarathons damit zurecht. Also ich sehe da keine Probleme. Zur Not könntest du mit einer Einlegesohle arbeiten; das habe ich auch einmal gemacht. Bei den letzten Läufen kam ich aber bestens ohne zurecht – zumal die Original-Einlegsohle perfekt mit dem Drainagesystem harmoniert.

  3. Steven sagt:

    Hi Carsten,

    danke für deine schnelle Antwort. So viele Alternativen gibts ja in dieser „Gewichtsklasse“ nicht für Trailläufer auf dem Markt. Bin am WE den Rennsteig-Supermarathon mit dem Pearl-Izumi EM Trail gelaufen, welchen ich aber mittlerweile etwas „steif“ finde…. Gruß

    Steven

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