Eine Art Trainingslager
28. März 2010
Wieder zu Hause
11. April 2010
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  • Kalenderwoche 13/2010
  • 29.03. – 04.04.2010
  • Trainingsdauer: 11,5 Std
  • Laufen: 122 km
  • + Athletiktraining

Urlaub mit sportlichem Charakter – 2. Woche

Auch in der zweiten Woche möchte ich nicht von“Trainingslager“ sprechen. Da ich in erster Linie mit Nici hier bin um einfach mal zu relaxen, ich noch nicht in der Lage bin „Höchstleistung“ zu bringen und ich im Vergleich zu anderen Athleten die hier trainieren oder ein Trainingslager leiten, wie Bernhard Keller, Olaf Sabatschus oder Olivier Bernhard, keine 40 Std. sondern nur etwas über 10 Stunden schwitze…

Dennoch kann ich, zumindest was die Laufdistanz angeht, mit den meisten Triathleten mithalten. Ich war selbst etwas überrascht, als ich am Ende der Woche über 120 km gesammelt hatte. Diese gliederten sich wie folgt auf:

Am Montag absolvierte ich mein erstes Intervalltraining des Jahres. 10 x 1000 m in der Hotelanlage des Playitas Resorts. Die knapp 1400 Meter lange etwas winklige Strecke durch die Anlage führt kurz durch relativ weichen Sand, teils auf Schotterwegen und den größten Teil auf der gepflasterten Promenade direkt am Meer. Hier hat man ganz schön mit dem Wind zu kämpfen. Doch der kommt ja auch mal von hinten. Bei relativ hohen Temperaturen brauchte ich meistens um die 3:45 Min. und nur auf drei Turns konnte ich die 3:40 Min. unterbieten.

Am Dienstag standen mal wieder zwei Laufeinheiten auf dem Plan. Allerdings keine bei welcher ich besondere Reize setzte. Mir ging es lediglich darum insgesamt mal wieder auf 30 km zu kommen. Die coupierte Strecke, vor allem aber der Wind, machten das Laufen jedoch nicht gerade leicht. Am Ende des Tages hatte ich meine gut 30 km aufgeteilt im Verhältnis 1:2, mit nur einem 5er Schnitt und insgesamt 550 Höhenmetern.

Der Mittwoch war abgesehen von 45 Minuten Kraftraining für den Rumpf- Beinbereich ein Ruhetag.

Zwei Laufeinheiten gab es dafür wieder am Gründonnerstag. Den Anfang machte ein zunächst relativ gemütlicher 12er. Mit Wind im Rücken ging es in den Nachbarort Gran Tarajial und von dort aus etwas weniger gemütlich dafür mit Panoramagarantie über den Hausberg vom Playitas Resort. Am Abend ging dann für meine momentanen Verhältnisse mal richtig die Post ab. Obwohl ich mich zunächst gar nicht so gut fühlte steigerte ich nach wenigen Kilometern das Tempo meines 20ers auf Geschwindigkeiten, die denen eine Tempodauerlaufes würdig sind. Obwohl ich auf der Runde 400 Höhenmeter bewältigte, lief ich sie am Ende in einem Schnitt von 4:18 min/km. Für den schnellsten Kilometer mit Rückenwind benötigte ich sogar nur 3:11 min.

Eine nette Krafteinheit für meinen Rumpf, was ich nach wie vor bitter nötig habe und eine geplante Recom-Einheit standen am Freitag an. Aus dem regenerativen Lauf wurde jedoch stellenweise ein übler Kampf gegen den Wind, der mich auch auf Gefällstrecken maximal einen knappen 5er Schnitt liefen ließ.

Mein zweites Tempotraining gab es am Samstag. Auf derselben Runde wie am Montag standen wieder 10 x 1000 Meter an. Lag es nur an der Temperatur, die an diesem Tag nicht ganz so hoch war oder blies mir der Wind auf der Gegengerade etwas weniger stark ins Gesicht? Auf jeden Fall benötigte ich im Schnitt mind. 10 sec. weniger als beim letzten Mal. Die langsamsten lief ich in 3:38 und nach einem etwas gemütlicheren neunten Turn gab ich beim zehnten nochmal alles um die 3:30 zu knacken, was mir um ein paar Zehntel auch gelang.

Mit einem regenerativen Lauf auf der großen Resort-Runde, so nenne ich die Strecke, die die beiden Hotels, die Villas und den Strand miteinander verbindet, ab. Auf den sechs Runden kamen in gemütlichen 55 Minuten nochmal 11 Kilometer zusammen.

Carsten Stegner
Carsten Stegner
Als passionierter Läufer berichte ich in diesem Blog von meinem Training, meinen Wettkämpfen und gebe meine Erfahrungen bezüglich dem von mir genutztem Equipment weiter. Mehr zu meiner Person und zum Thema Laufen gibt´s auf www.pure-run.de

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