Mittelstrecke und 30 km Temmpodauerlauf

Wiederholungsläufe und Tempoflex
2. Mai 2010
Trainingsanalyse
16. Mai 2010
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  • Kalenderwoche 18/2010
  • 03. – 09.05.2010
  • Trainingsdauer: 13:45 Std
  • Laufen: 82 km
  • MTB: 135 km
  • + Athletiktraining

Fern ab des Trainingsplans

Wie in der Vorwoche war der Montag lauffrei. Am Dienstag begab ich mich auf die Bahn. Nicht weil es der Trainingsplan so vorschrieb, sondern, weil ich die Erlanger Bahnlaufserie als Anlass nehmen wollte ein bisschen an Tempo zu gewinnen. Was ich letztendlich gewann war Erfahrung. Nämlich die, nicht „tiefzustabeln“. Da ich meine Leistung zur Zeit kaum einschätzen kann, gab ich an, die für diesen Tag anstehenden 1500 Meter in ca. 5 Minuten laufen zu wollen. Hierdurch startete ich in der  zweiten Startgruppe. Zunächst war ich recht glücklich darüber, da in der ersten ein höllisches Tempo vorgelegt wurde (59 sec in der ersten Runde). Die zweite Gruppe war allerdings so schwach besetzt, dass ich gleich vom Start weg – und ich bin wirklich nicht sehr schnell gestartet – die Führung übernahm. Somit hätte ich die 1500 Meter wohl auch im Training laufen können, denn einen übermäßigen wettkampfbedingten Adrenalinschub spürte ich auch nicht. Nach 4:39 min. beendete ich im strömenden Regen meinen ersten 1500-Meter-Wettkampf seit ca. 17 Jahren.

Anschließend lief ich mich noch ein paar Kilometer aus, wovon ich auf 5 km nochmal ein bisschen Gas gab und diese im 3:50er Schnitt lief.

Der Mittwoch war der zweite meiner drei lauffreien Tage. Allerdings verbrachte ich diesen Tag einige Stunden auf dem Mountainbike. Am Kanal ging es zunächst bis Erlangen. Von dort im Radwandertempo über Forchheim in die Fränkische Schweiz und anschließend eine ziemlich hügelige – aber eher fürs Rennrad geeignete – Strecke über Gräfenberg zurück nach Nürnberg. 135 km standen am Ende auf dem Tageszähler. Die Strecke zum Nachfahren

Der Donnerstag war dann so ein Tag, an dem ich zunächst nicht so recht wusste welche Art Trainingseinheit ich einschlagen sollte. Nur „einige schnelle Anteile“ sollte sie haben. Ich lief also erstmal im extensiven Tempo los und entschied mich nach fünf Kilometern, da diese immer schneller wurden, einen „flotten längeren Lauf“ zu machen. Für einen „normalen“ Tempodauerlauf, war die Geschwindigkeit jedoch zu niedrig also entschloss ich einen 30er zu laufen und hierbei einen niedrigen 4er Schnitt anzuwenden. Die mittleren 10 km waren ordentlich coupiert, dennoch konnte ich hier sogar an flachen Steigungen unter 4 min laufen, da setzte ich mir als Ziel den Schnitt unter 4 min zu drücken. Dies gelang mir am Ende sogar relativ deutlich in 3:55 min/km. Die 30 km beendete ich nach knapp über 1:57 Std.! Hier geht´s zur Strecke…

Am Freitag war auslaufen angesagt, regenerative 18 km und nach einem weitern Faulenzertag ging es am Sonntag nochmal über extensive verregnete 20 km.

Carsten Stegner
Carsten Stegner
Als passionierter Läufer berichte ich in diesem Blog von meinem Training, meinen Wettkämpfen und gebe meine Erfahrungen bezüglich dem von mir genutztem Equipment weiter. Mehr zu meiner Person und zum Thema Laufen gibt´s auf www.pure-run.de

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