Die letzte richtige Trainingswoche vor Frankfurt

Finaler Longrun mit 15 km Endbeschleuningung 15 Tage vor dem Showdown
17. Oktober 2010
Tapering und Marathon
31. Oktober 2010
Show all
  • Kalenderwoche: 42/2010
  • 18. – 24.10.2010
  • Trainingsdauer:  8,5 Std
  • Laufen: 115 km

In der unmittelbaren Marathonvorbereitung habe ich wohl deutlich weniger Kilometer gemacht, als die meisten vermuten. So ist zumindest die Reaktion vieler Interessierter an meinem Training. Mit dem Transalpine-Run, den 35er Longruns und der intensiven Trainingswoche in der 40. KW glaube ich dennoch auf der richtigen Seite zu sein. Zumal mir weninger meine Ausdauer, sondern vielmehr mein Tempo in der Vergangenheit zu denken gab. Mit den letzten harten Einheiten befinde ich mich aber auch hier auf dem richtigen Weg.

Nach der 15 km Endbeschleunigung am Samstag vergangener Woche ging es zwei Tage später, zu Beginn der 42. KW alleine auf den ungeliebten 18 km Tempodauerlauf. Nachdem ich den ersten Kilometer zur Tempofindung hernahm und diesen in 3:38 lief, beschleunigte ich und konnte auf den kommenden 17 km eine deutlich höhere Geschwindigkeit halten als ich je vermutet hätte. Nach 1:04 Stunden hatte ich die 18 km auf der flachen Pendelstrecke am Main-Donau-Kanal beendet, was einem Tempo von 3:33 min/km entspricht.

Das nächste Tempotraining stand bereits zwei Tage später schon wieder auf dem Plan. 3000, 4000 und 5000 Meter im Marathonrenntempo. Mit meinem Tempogefühl ist es nicht weit her, so lief ich den 3000er in 3:29 min/km – wäre ja klasse, wenn das mein Renntempo wäre… Den 4000er lief ich gar eine Sekunde schneller. Auf dem 5000er konzentrierte ich mich auf die richtige Geschwindigkeit, die ich auf den ersten 2 km auch genau lief (3:36) doch aufgrund plötzlich einsetzenden saukalten Regens versuchte ich einfach nur die Einheit schnell beenden zu können und lief den Rest wieder um die 3:30.

Nach einem relativ flotten extensiven 20er am Freitag, folgte am Samstag mein letzter Longrun über 35 km. Auf keinen Fall mit Endbeschleunigung und lieber langsamer als zu schnell. So ging ich die erste Hälfte gegen den Wind in einem knappen 4:40er Schnitt an und lies mich auf dem Heimweg vom Wind etwas treiben, was den Gesamtschnitt am Ende auf 4:31 min/km beschleunigte. Dennoch war dies mit 2:38:30 Std der langsamste Longrun der Saison.

Am Sonntag folgte ein Regenerationstraining und in der kommenden Marathonwoche gibt es lediglich noch zwei etwas schnellerer Einheiten zur Tempofindung…

Carsten Stegner
Carsten Stegner
Als passionierter Läufer berichte ich in diesem Blog von meinem Training, meinen Wettkämpfen und gebe meine Erfahrungen bezüglich dem von mir genutztem Equipment weiter. Mehr zu meiner Person und zum Thema Laufen gibt´s auf www.pure-run.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.